Baby krabbeln, Krabbeln

Baby Krabbeln – wenn das große Krabbekn beginnt

Irgendwann wird Ihr Baby krabbeln. Der Weg zum Krabbeln ist jedoch mit viel Training für Ihr Baby und mit viel Geduld für Sie selbst verbunden. Krabbeln funktioniert nun mal auf allen Vieren und dafür muss sich Ihr Baby drehen.

 

Das grosse Baby Krabbeln

Und hier fängt der Spaß erst richtig an. Natürlich werden Sie stolz auf Ihr Baby sein, wenn es sich das erste Mal dreht. Bevor das „grosse Baby Krabbeln“ jedoch beginnt, wird Ihr Baby viele Ruderübungen vor sich haben. Auch Sie werden Ihre Muskeln vor dem Krabbeln Ihres Babys trainieren. Denn bevor Ihr Baby krabbelt, wird es sich zunächst einmal auf den Bauch drehen und es vorerst nicht mehr allein zurück auf den Rücken schaffen. Keine Sorge, nach einiger Zeit wird es auch das schaffen, genau wie das Krabbeln.

 

Die ersten Übungen: Krabbeln

Die einen sind früh dran die anderen etwas später. Dennoch finden alle Babys Ihren Rhythmus zum Krabbeln.

Um den 5. Monat herum wird Ihr Baby (vor dem Krabbeln) beginnen, sich drehen zu wollen. Erste Übungen scheitern und Erfolge sind eher zufällig. Wenn Ihr Baby aber den Rhythmus erst einmal raus hat, wird es in seinem Forscherdrang weiter wollen, nämlich krabbeln.

Im Alter zwischen 6-7 Monaten wird Ihr Baby die ersten Krabbelübungen versuchen. Auch hier entwickelt jedes Baby seinen eigenen Rhythmus.

 Die einen krabbeln rückwärts bzw. versuchen es, die anderen schwimmen oder robben sich nach vorne statt zu krabbeln. Nur eins ist gewiss, Ihr Baby wird so lange keine Ruhe geben, bis es sein Ziel erreicht hat, nämlich krabbeln. Auch wenn die praktischen Übungen Wochen und Monate in Anspruch nehmen. Ihr Baby wird früher oder später krabbeln!

Vergleichen Sie diese Entwicklung des Krabbelns gerne mit dem Greifen. Zu Beginn (um den 3. Monat herum) war es noch ein Greifreflex, zielstrebig aber nicht sehr zielgenau.

Im 7. Lebensmonat ist das alles für Ihr Baby gar kein Thema mehr. Ihr Baby greift in seinem Umfeld nach dem, was es interessiert und erfreut sich daran. Eine Entwicklung die nur all zu schnell ging. Und die gleichen Erfahrungen werden Sie mit dem Krabbeln machen.

Denken Sie bei den ersten Anzeichen des Krabbelns schon einmal an die richtige Sicherung Ihrer Wohnung und organisieren Sie zum Beispiel Krabbelgitter, Kindersicherungen für Stromdosen oder Treppengitter. Auch sollten Sie sich bezogen auf das Krabbeln Gedanken zu Möbelkanten und niedrigstehenden Gegenständen machen.

 

Wann beginnt mein Baby zu krabbeln?

Trotz der Anstrengungen zum Krabbeln ist es wunderschön die Entwicklung Ihres Babys zu sehen. Fördern Sie spielerisch das Krabbeln und legen Sie Ihrem Baby Spielzeug in die Nähe. Übertreiben Sie es jedoch nicht mit dem Krabbeln und erwarten Sie nicht (zu früh) zu viel. I. d. R. wird Ihr Baby erst mit 10 Monaten anfangen zu krabbeln.

Wenn es sich also mit 6 Monaten auf den Bauch dreht, sollten Sie Ihr Baby nicht unnötig motivieren zu krabbeln.

Bis zum 12. Lebensmonat brauchen Sie sich i. d. R. keine Sorgen zu machen, sollte Ihr Baby noch nicht krabbeln. Vielleicht überspringt es die Krabbelphase und geht direkt zum Laufen über? Wenn Sie sich mit dem Krabbeln und der altersgerechten Entwicklung Ihres Babys unsicher sind, sollten Sie aber auf jeden Fall Ihren Kinderarzt befragen.

 

Baby Krabbeln und Sicherheit

Wenn Ihr Baby krabbelt, wird es seine Umwelt erforschen wollen. Achten Sie dabei auf die Sicherheit Ihres Babys, denn Krabbeln bedeutet, ab sofort ist es von der einen Ecke in der nächsten und befördert das Objekt seiner Begierde in seinen Mund, auf den Boden oder sonst wohin. Kann Ihr Baby krabbeln, wird es Zeit die Zimmer krabbelgerecht zu gestalten.

Stellen Sie sich folgende Fragen, wenn die Zeit des Krabbelns gekommen ist:

Läuft mein Baby beim Krabbeln Gefahr Treppenstufen herunter zu fallen. Wenn ja, sollten Sie dringend Treppengitter besorgen, die Ihr Baby beim Krabbeln nicht überwinden kann. Und nicht nur das Treppen herunterfallen ist gefährlich. Auch wird Ihr Baby versuchen, die Treppen herauf zu krabbeln. Auch hier brauchen Sie Treppengitter.

Wie sieht es mit den Steckdosen aus? Ein sehr begehrtes Ziel von Babys, wenn sie einmal krabbeln. Kaufen Sie Steckdosensicherungen und statten Sie Ihre Dosen entsprechend aus.

Wie ist der Unterboden auf dem die Babys krabbeln? Auf jeden Fall sollte Ihr Baby sich nicht beim Krabbeln verletzten können. Entweder Sie sorgen für den richtigen Unterboden oder Sie sorgen für die entsprechende Babykleidung, sodass Ihr Baby beim Krabbeln keine Schürfwunden davonträgt. So gibt es bspw. auch entsprechende Knieschoner mit Gummibeschichtung (ABS), um die Knie des Kleinen zu schützen.

Giftige Stoffe? Achten Sie beim Krabbeln darauf, dass keine Tabletten, Putzmittel oder sonstige giftigen Stoffe/Mittel in Krabbel-Reichweite Ihres Babys liegen. Diese Mittel oder Stoffe gehören in abschließbare Schränke.

Blumenerde? Genauso attraktiv wie Steckdosen sind für Babys beim Krabbeln Blumentöpfe. Stellen Sie Ihre Blumen nach oben, z. B. auf eine Fensterbank. Achten Sie aber darauf, dass die Blumen nicht herunterfallen, sollte Ihr Baby versuchen, sie zu erreichen. Denn mit dem Krabbeln kommen auch die Versuche sich hochzuziehen.

Weitere Gefahren lauern beim Krabbeln! Nehmen Sie sich die Zeit und prüfen Sie, welche Gefahren Ihrem Baby beim Krabbeln drohen und schalten Sie die Gefahren aus (Tischkanten…)!