Babyernährung

Vormilch für Ihr Baby

Die Vormilch, auch Kolostrum genannt, ist eine Vorstufe zur eigentlichen Muttermilch. Die Vormilch wird in kleinen Mengen in den ersten Tagen nach der Geburt Ihres Babys produziert. Dabei ist es durchaus möglich, dass die Vormilch auch vor der Geburt Ihres Babys bereits aus der Brust austritt. Die Farbe der Vormilch ist gelblich und die Konsistenz etwas dickflüssiger.

 

Vorteile der Vormilch

Die Vormilch ist sehr nahrhaft, was unterstützt, dass Sie in den ersten Tagen nicht überdurchschnittlich viel Muttermilch produzieren müssen, um Ihr Baby ausreichend zu ernähren. Neben den Abwehrstoffen in der Vormilch, wirkt sich die Vormilch auch auf die erste Verdauung aus und unterstützt das Ausscheiden des Kindspech.

Die Vormilch ist somit nicht als minderwertige Vorstufe zur reifen Muttermilch zu sehen. Ganz im Gegenteil. Die Vormilch beinhaltet für Ihr Baby wertvolle Stoffe. So zeichnet sich die Vormilch durch einen hohen Gehalt an Antikörpern und Eiweißen aus, die für den Immunhaushalt Ihres Babys sehr wichtig sind. Zu den in der Vormilch enthaltenen Nährstoffen zählen Proteine, Lipide, Vitamine und und natürlich Antikörper, die Babys wirksam gegen Infekte schützen. Oftmals wird im Sprachgebrauch die Vormilch auch als erste Imofung bezeichnet. Da sie wenig Zucker und Fett beinhaltet, ist sie für die kleinen Sprößlinge auch leicht zu verdauen.

 

Übergang der Vormilch zur Muttermilch

Nach einigen Tagen geht die Vormilch zu der eigentlichen Muttermilch über. Sie erkennen den Übergang von der Vormilch daran, dass die Muttermilch immer flüssiger und weißer wird. Dieser eigentliche Milcheinschuss erfolgt nach ca. 3-5 Tagen nach der Geburt. Bis zu diesem Zeitpunkt sind viele Mütter oftmals beunruhigt, ob die Menge der produzierten Vormilch tatsächlich ausreicht, um das eigene Kind satt zu bekommen. Seien Sie aber beruhigt, der Körper eines Babys ist auf die Vormilch vorbereitet und braucht in der Regel die ersten Tage nicht mehr an Muttermilch.