Wenn Ihr Baby spuckt, ist dieser Zustand meist auf "Reflux" zurückzuführen, was soviel bedeutet wie, dass Nahrung zurück in die Speiseröhre fließt. In diesem Fall sollten Sie vorerst Ihren Kinderarzt konsultieren, um die Gründe für das Spucken untersuchen zu lassen.
Sobald Ihr Kinderarzt eine Erkrankung Ihres Babys ausschließt, können Sie Maßnahmen mit Ihrem Kinderarzt gegen das Spucken einleiten.
Maßnahmen gegen das Spucken
Damit Ihr Baby nicht mehr spuckt, gibt es einige sinnvolle Maßnahmen, die Sie direkt umsetzen können. Vermeiden Sie zum Beispiel, nach dem Essen „wild“ mit Ihrem Baby zu spielen und gönnen Sie Ihrem Säugling eine Verdauungsphase. Hier bietet sich eine leicht erhöhte Haltung des Oberkörpers an, um das Spucken zu vermeiden. Sie sollten Ihr Baby auf jeden Fall nicht direkt nach dem Essen hinlegen.
Achten Sie bei einem hastig trinkenden Baby darauf, dass Sie es in einer beruhigenden Atmosphäre stillen bzw. das Fläschchen geben. Auch spuckt Ihr Baby weniger, wenn Sie es einmal während und dann natürlich auch nach der Milchmahlzeit "Bäuerchen machen lassen".
Anti-Reflux-Milchnahrung
Wenn Ihr Baby spuckt, sollten Sie sich mit Ihrem Kinderarzt abstimmen, ob die Menge des Spuckens „normal“ ist oder ob ggf. durch das Spucken die Gewichtszunahme und gesundheitliche Entwicklung beeinträchtigt wird. In gewissen Situationen ist es dann sinnvoll, eine Anti-Reflux-Milchnahrung zu verwenden, die aufgrund ihrer Sämig- und Dickflüssigkeit das Spucken verhindert.
Wichtig: Wenn Ihr Baby spuckt,
dann scheuen Sie nicht den Weg zum Kinderarzt. Denn wenn Ihr Baby schwallweise die Milch ausspuckt, erbricht, Durchfall hat oder sich sein Gemützustand beim Spucken mit ängstlich oder unglücklich beschreiben lässt, ist dringend ärztlicher Rat erforderlich.

