Schwangerschaft, SSW, Schwangerschaftstrimester

Die 3. Schwangerschaftswoche, Wissenswertes zur 3. SSW

In der 3. Schwangerschaftswoche ist es rechnerisch soweit. Ihre Periode liegt ca. zwei Wochen zurück und es kommt zum Eisprung. Erst jetzt (in der 3. Schwangerschaftswoche) können Sie also wirklich schwanger werden. Damit das geschieht, hat ein Spermium nun ungefähr 12 Stunden Zeit, um die Eizelle zu befruchten. Schafft es ein Spermium, dürfen Sie davon sprechen, in der 3. Schwangerschaftswoche zu sein.

So wenig es bis zur 3. Schwangerschaftswoche über die Entwicklung des Babys zu berichten gab, umso umfassender wird es jetzt schlagartig ab der 3. Schwangerschaftswoche. So steht theoretisch bereits in der 3. Schwangerschaftswoche fest, ob es ein Junge oder ein Mädchen wird. Ist die Eizelle befruchtet, macht sie sich auf den langen Weg bis zur Gebärmutter. Das kann bis zu 7 Tage dauern, bevor sich die Eizelle in der Gebärmutter zur weiteren Entwicklung Ihres Kindes einnistet. In der 3. Schwangerschaftswoche ist der Embryo bereits ungefähr 0,2 mm groß.

 

Ernährung ab der 3. Schwangerschaftswoche

Bereits in der 3. Schwangerschaftswoche ist es sehr wichtig, dass schwangere Frauen auf eine gesunde Ernährung achten. Insbesondere die Einnahme von Folsäure ist für die Entwicklung des Embryos von großer Bedeutung. Folsäure fördert den Prozess der Zellteilung und Zellbildung und ist für die Entwicklung des zentralen Nervensystems unentbehrlich. Ein Folsäuremangel hingegen kann zu neuralen und nicht reparablen Schäden beim Kind führen.
Da schwangere Frauen aber in der 3. Schwangerschaftswoche in aller Regel noch nicht wissen, dass sie schwanger sind, empfehlen Ärzte, auf die Versorgung mit Folsäure bereits dann zu achten, wenn der Kinderwunsch gehegt wird. Viele Nahrungsmittel wie Nüsse, Hülsenfrüchten, Eigelb, Milchprodukte, Kartoffeln oder Reis enthalten Folsäure und sollten daher vor und nach der 3. Schwangerschaftswoche zu Ihrem Speisplan zählen. Aber auch Nahrungsergänzungsmittel sind denkbar. Sprechen Sie bitte Ihren Frauenarzt darauf an, wie Sie am besten den Folsäurebedarf ausgleichen, da eine Überdosierung ebenso schlecht sein kann, wie ein Folsäuremangel.

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